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ARCHIV: Dienstag, 31. März 2020

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ARCHIV: Dienstag, 31. März 2020

EUROPATICKER aktuell
Dienstag, 31. März 2020
Corona-Virus drängt Alttextilbranche in Überlebenskampf

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Entsorgungssicherheit durch thermische Abfallbehandlung
Nachdem ITAD zusammen mit dem BDSAV eine entsprechende Stellungnahme (s.u. Verbändeposition BDSAV-ITAD)  an das Bundeskanzleramt versendet hatte, ist nun eine Bestätigung über das Bundesinnenministerium eingegangen (s.u. Antwort des Bundesinnenministerium): Die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems und die Versorgung der Bevölkerung mit kritischen Dienstleistungen hat durch die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit systemrelevanter Einrichtungen und Betriebe oberste Priorität. Grundsätzlich zählt die Abfallentsorgung zu diesen systemrelevanten Einrichtungen, da sie unabdingbar für eine hygienisch einwandfreie Behandlung –v.a. auch von Krankenhausabfällen – aber auch von allen anderen Abfallarten anzusehen ist.
ITAD: TAB als systemrelevante Entsorgungsinfrastruktur bestätigt

Es fällt mehr Abfall an, weil sich deutlich mehr Menschen als sonst zu Hause aufhalten
Die Corona-Epidemie und die Maßnahmen zur Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus stellen auch die Abfallentsorgung in Mecklenburg-Vorpommern vor besondere Heraus­forderungen. Zum einem fällt mehr Abfall an, weil sich deutlich mehr Menschen als sonst zu Hause aufhalten. „Damit die Restabfalltonnen nicht überquellen, sind Abfallvermeidung und die richtige Abfalltrennung gerade wichtiger denn je“, appelliert Umweltminister Dr. Till Backhaus an die Bevölkerung. Viele nutzen die Corona-Zwangspause zudem auch, um Keller und Dachböden zu entrümpeln. Auch hier mahnt der Minister, die Abfallentsorgungssysteme nicht über Gebühr zu strapazieren.
Corona stellt auch Abfallentsorgung vor besondere Herausforderungen

Ziel ist es, eine Menge von 10 Millionen Tonnen recycelten Polymeren zu erreichen, die bis 2025 jährlich wiederverwendet werden sollen
In seiner jüngsten Sitzung bestätigte der Vorstand von IVK Europe (Europäische Vereinigung für Kunststofffolien und -folien *) sein Engagement, die Maßnahmen der Circular Plastics Alliance (CPA) zu unterstützen und das mechanische sowie chemische Recycling auf seinen Märkten zu fördern. Die CPA ist eine Initiative im Rahmen der Europäischen Strategie für Kunststoffe (2018), insbesondere im Anhang III, die sich auf freiwillige Zusagen der Industrie bezieht. Ziel ist es, eine Menge von 10 Millionen Tonnen recycelten Polymeren zu erreichen, die bis 2025 jährlich wiederverwendet werden sollen.
IVK Europe mit Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft und Recycling


In Deutschland steigt die Zahl der bestätigten Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus in den letzten Tagen weiter an. Aktuell beobachten wir eine Verdoppelung der nachgewiesenen Fälle in weniger als drei Tagen. Ein bisschen Husten, Gliederschmerzen, damit fängt es an. Der Kollege denkt sich nichts dabei, macht seine Arbeit und sucht wie immer in der Kantine das Gespräch mit den anderen. Drei Tage später fühlt er sich für die schwere Arbeit zu schlapp und meldet sich telefonisch krank. Welche Reaktion zwischen Verleugnung und Quarantäne der ganzen Betriebsstätte ist richtig? Wie schaffen wir den Spagat zwischen Vorsorge und Durchziehen?
Die Kommunalwirtschaft muss auch in Zeiten einer Pandemie funktionieren. Sie ist systemrelevant. Es geht um die Planung betriebsorganisatorischer Maßnahmen im Vorfeld einer Pandemie und um betriebliche Maßnahmen während einer Pandemie, um Ihre Handlungsfähigkeit zu sichern und Ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren. In dem Seminar erarbeiten Sie Strategien zur Risikoverringerung. Sie lernen wichtige arbeitsmedizinische und arbeits- und auch vertragsrechtliche Grundlagen für die Pandemievorsorge im eigenen Betrieb kennen.
Für das Online-Seminar stellen wir eine technische Umgebung bereit, in der sich alle Personen zumindest hören und abhängig von der Verfügbarkeit einer Webcam auch sehen können. Das komplette Seminar findet im Internet statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nur so ist ein nutzbringender Erfahrungsaustausch möglich. Die Reihenfolge beim Eingang der Anmeldungen ist maßgeblich.
Webinar COVID-19 Pandemie

Mitglieder des bvse-Fachverbandsvorstand Textilrecycling schlagen Alarm
Die Maßnahmen zur Reduktion der Verbreitungsgeschwindigkeit der COVID-19-Epidemie fordern stündliche neue und flexible Anpassungen von Systemabläufen und Wirtschaftsvereinbarungen. In diesen schwierigen Zeiten bauen die Alttextilunternehmen auf einen engen lösungsorientierten Dialog mit ihren Vertragspartnern. Die Mitglieder des bvse-Fachverbandsvorstand Textilrecycling schlagen Alarm, denn die wirtschaftliche Ausgangssituation für Alttextilunternehmen spitzt sich täglich weiter zu. 
Corona-Virus drängt Alttextilbranche in Überlebenskampf

Klöckner: „Ich begrüße die Haltung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
Es ist zwar verständlich, dass Mitgliedstaaten Kontrollen an den Binnengrenzen eingeführt haben, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, doch systemrelevante Arbeitskräfte müssen ihren Arbeitsplatz trotzdem unbedingt ohne Zeitverlust erreichen können.
Nicolas Schmit, der für Beschäftigung und soziale Rechte zuständige EU-Kommissar, erklärte dazu: „Tausende von Frauen und Männern, die hart arbeiten, damit wir sicher und gesund bleiben und unser Tisch nach wie vor gedeckt ist, müssen auf ihrem Weg zur Arbeit EU-Grenzen überqueren. Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass wir ihnen keine Hindernisse in den Weg legen, gleichzeitig müssen wir aber auch alle erforderlichen Vorkehrungen treffen, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern.“
Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner: „Ich begrüße die Haltung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die die Systemrelevanz der Land- und Ernährungswirtschaft Montag besonders betont hat. Auch ihr Hinweis auf eine besondere Behandlung von Saisonarbeitskräften ist richtig. Viel können wir zwar durch die Vermittlung von Arbeitskräften im Inland erreichen, aber bei weitem nicht alles. Die Ernten warten nicht, sie müssen ein- und die Grundlage für die neuen Ernten in die Erde gebracht werden. Ich bin mir sicher, dass wir einen Weg finden werden, wie wir den berechtigten Gesundheitsschutz und die notwendige Erntesicherung zusammenbringen können.“
Leitlinien für die Freizügigkeit: systemrelevante Arbeitskräfte sollen über die Grenzen kommen

VIER PFOTEN ORANGUTAN WALDSCHULE bereitet sich auf Ernstfall vor
Die Coronavirus-Pandemie wird möglicherweise die letzten Populationen von Menschenaffen auslöschen, warnen Experten. Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen, die etwa 98% mit der menschlichen DNA gemeinsam haben, sind Menschen so ähnlich, dass sie immer wieder in der Pharmaforschung verwendet wurden. Sie sind bereits vom Aussterben bedroht. Die Tatsache, dass Covid-19 für den Menschen tödlich ausgehen kann, lässt Wissenschaftler befürchten, dass sich die Lungenkrankheit auch für Menschenaffen als tödlich erweisen könnte. Orang-Utans sind generell besonders anfällig für Atemwegserkrankungen, daher besteht die Gefahr, dass Covid-19 sie sogar noch schlimmer treffen könnte als uns Menschen. Auch die VIER PFOTEN ORANGUTAN WALDSCHULE in Borneo bereitet sich daher auf den Ernstfall vor. 
Coronavirus gefährdet möglicherweise die letzten Menschenaffen

Naturschutz aus Liebe zur Natur
Der NABU Thüringen wird 30 Jahre alt

Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft befand sich bereits vor der Corona-Virus-Pandemie im Ausnahmezustand:
Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer fordern die Branche seit über zwei Jahren

Waldschäden und Corona-Krise: DeSH schlägt Maßnahmen zur Bewältigung vor

BUND und NABU: Stadt Oberhof eröffnet trotz Corona-Krise öffentliches Beteiligungsverfahren an
umstrittener Golfplatzplanung

Bau des Golfareals: Ist jedes Mittel recht?

Titandioxid als Standardpigment steht in der Kritik
KIT: Neue Materialien: Strahlendes Weiß ohne Pigmente

Zwei Drittel der CO2-Emissionen eines Zementwerks entstehen als prozessbedingte Emissionen
beim Erhitzen des Kalksteins und sind daher unvermeidbar

HeidelbergCement und Partner treiben innovative CO2-Abscheidung voran

Umsetzung durch die Länder steht - Gelder können schnell fließen
Klöckner/Altmaier: Soforthilfen auch für Landwirte

Tierschutzverbände fordern eine vollumfängliche und zweifelsfreie Umsetzung des EU-Tierversuchsrechts
Tierschutz: Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland

Auch deutscher Heimtiermarkt gefährdet seltene Reptilien und Amphibien
Neue Studie zeigt Handlungsbedarf beim Schutz von exotischen Wildtieren

Umweltministerin Siegesmund: „Ich freue mich über den baldigen Nachwuchs unter unserem Dach“
Erfurt: Turmfalken brüten wieder im Umweltministerium

Ein sehr sonniger, milder März mit etwas zu wenig Niederschlag
Deutschlandwetter im März 2020

Wahlplakate der Kommunalwahl sollen einer sinnvollen Verwertung als Recycling-
kunststoff zugeführt werden

Landkreis Aschaffenburg: Kostenfreie Annahme von Hohlkammerplakaten

Strengere Regeln für besonders belastete rote Gebiete treten Anfang 2021 in Kraft
BDEW: vorgelegten Änderungen der Düngeverordnung zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie reichen nicht aus

Schulze: Neues Düngerecht sorgt für besseren Schutz des Grundwassers

BMU und BDI würdigen exzellente Innovationen im unternehmerischen Umwelt- und Klimaschutz 
Sieben Unternehmen erhalten Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt 

Kreis Unna: Entsorgung von Grünschnitt für Privathaushalte wieder möglich
CORONA: Erste Kommunen öffnen Wertstoffhöfe bereits wieder

Von der politischen Wende zur Energiewende: Geisa nutzt regionale Ressourcen und vermeidet Energieimporte
Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet im März die Stadt Geisa als Energie-Kommune des Monats aus

Staren und Wanderfalken beim Brüten zuschauen – mit LBV-Webcams neue Vogelarten kennenlernen
Tier-Fernsehen gegen den „Corona-Koller“


ARCHIV: Montag, 30. März 2020
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 21. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

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erschienen am: 2020-03-30 im europaticker



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