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Die Leichtverpackungssortieranlage für Recylingabfälle hatte ihren Betrieb erst am
Vortag wieder aufgenommen

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Chemiepark Marl: Tödlicher Arbeitsunfall bei Alba

Am Samstag kurz vor 13 Uhr kam es in der Leichtverpackungssortieranlage der ALBA Recycling GmbH im Chemiepark Marl zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Bei Wartungsarbeiten ist ein Fremdfirmenmitarbeiter tödlich verunglückt, der im Auftrag der Firma Alba in der Anlage gearbeitet hatte. Ein Fremdfirmenmitarbeiter und ein Mitarbeiter der Anlage erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen. Sie wurden zur weiteren Behandlung in die Marler Paracelsusklinik gebracht.

Rettungskräfte sind vor Ort. Die Behörden sind informiert und bereits ebenfalls mit Vertretern vor Ort. Die Sozialberatung des Chemieparks Marl betreut die in der Alba-Anlage befindlichen Mitarbeiter und die Einsatzkräfte vor Ort.

Nach ersten Angaben der Polizei ist der Arbeiter auf das Band einer Müllsortieranlage gelangt. Zwei weitere Personen wurden demnach leicht verletzt in eine Klinik gebracht. Weitere Angaben zum Unfallhergang oder zum Verunglückten waren zunächst nicht bekannt. Der Leiter der Unternehmenskommunikation der ALBA Group, Henning Krumrey, sagte dem WDR, die Anlage sei zunächst "von der Polizei versiegelt worden" und stand still, nun sei sie aber wieder durch die Kriminalpolizei freigegeben worden. Bislang gebe es jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Die Leichtverpackungssortieranlage für Recylingabfälle der ALBA hatte ihren Betrieb am Vortag wieder aufgenommen. Nach dem Brand im vergangenen Jahr sind die Sicherheitsvorkehrungen zur Gefahrenerkennung im ALBA-Bau nahe Tor 1 des Chemieparks erheblich verstärkt worden.

Die Technik zur Brandfrüherkennung greift: Am vergangenen Sonntag konnte die Werkfeuerwehr den Brand eines im Sortiergut befindlichen Akkus in der Anlage zügig löschen, bevor sich das Feuer ausbreiten konnte.

Derzeit werden die Brandmeldeeinrichtungen in der Leichtverpackungssortieranlage für Recylingabfälle der ALBA auf die tatsächlichen Gegebenheiten in der Anlage eingestellt. Dies führt zu vermehrten Alarmauslösungen, die von Werkschutz und Werkfeuerwehr begleitet werden. Deswegen sind aktuell die Martinshörner der Einsatzfahrzeuge vermehrt zu hören.
Bildquelle: Chemiepark Marl

erschienen am: 2020-01-12 im europaticker



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