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Mit der geplanten Leitung will Volkswagen den Kraftwerksbetrieb von Kohle auf
CO2-ärmeres Erdgas umstellen

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Wolfsburg: Antrag für neue Erdgasleitung eingereicht

Die Gasunie Deutschland Transport Services GmbH plant eine Erdgasleitung von der Erdgasstation Walle im Landkreis Gifhorn zum Werksgelände der Volkswagen AG in Wolfsburg zu verlegen. Mit der Leitung sollen die Kraftwerke des Automobilherstellers vor Ort mit Erdgas beliefert werden. Für die Verlegung der insgesamt 33 Kilometer langen Leitung sind zwei Planfeststellungsverfahren, jeweils mit Öffentlichkeitsbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfung, notwendig.

Zur Genehmigung des ersten Abschnitts der Leitung, der sich ausschließlich auf dem Werksgelände befindet, hat das Unternehmen jetzt den Planfeststellungsantrag beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie eingereicht. Der Antrag umfasst das 3 km lange Teilstück der Leitung auf dem Werksgelände der Volkswagen AG. Er beinhaltet Wasserrechtsanträge, Bauanträge und die Umweltverträglichkeitsstudie.

Das LBEG prüft den eingereichten Antrag für das Teilstück auf dem Werksgelände jetzt auf Vollständigkeit. Danach wird der Antrag zur Stellungnahme an die betroffenen Behörden, Gemeinden und Naturschutzvereinigungen gegeben. Für Bürgerinnen und Bürger wird der Antrag zur Einsicht in der Gemeinde ausgelegt und auf der Internetseite des LBEG veröffentlicht. Es können dann innerhalb festgesetzter Fristen Einwendungen und Stellungnahmen abgegeben werden, die auf einem vorher festgesetzten und fristgerecht angekündigten Termin mit dem Vorhabenträger erörtert werden.

Den Antrag für den zweiten Abschnitt von der Station Walle im Landkreis Gifhorn zum Werksgelände erwartet das LBEG in der zweiten Januarhälfte. Mit der geplanten Leitung möchte Volkswagen den Kraftwerksbetrieb von Kohle auf CO2-ärmeres Erdgas umstellen.

Allgemeine Infos zum Thema Planfeststellungsverfahren

erschienen am: 2020-01-13 im europaticker



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