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Das Umweltamt weist darauf hin, dass Containerstandplätze keine öffentlichen Stellen
für die Abfallentsorgung sind
Stadt Wetzlar kämpft gegen illegalen Abfall

In die Container darf nur eingeworfen werden, was auch hineingehört (Altglas aus Verpackungen in die Glascontainer, alte aber noch nutzbare Altkleider in die Kleidercontainer). In letzter Zeit kommt es wieder verstärkt zur Vermüllung von Containerstandplätzen durch Sperrmüll, Restmüll, Sondermüll und Elektrogeräten. Das Abstellen jeglicher Abfälle neben die Container ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit hohen Geldbußen bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Immer wieder werden auch zum Teil gefährliche Abfälle wie z. B. Kanister mit Altöl, Kühlschränke mit Kühlflüssigkeit, in Wald und Feld oder am Straßenrand entsorgt. Für die Entsorgung illegaler Abfallablagerungen hat die Stadt vergangenes Jahr mehr als 26.000 Euro in die Hand nehmen müssen.

Die Stadt fordert dringend, das ordnungswidrige Ablagern von Abfällen zu unterlassen und stattdessen die vielfältig vorhandenen und teilweise sogar kostenfreien Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen.

Wer nicht weiß, wie er seinen Müll loswerden kann, wendet sich am besten direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung (Tel.: 06441 99-7070), schaut in den aktuellen Abfall- und Umweltkalender oder auf die Internetseite www.stadtreinigung-wetzlar.de.

Hinweise zu illegalen Abfallablagerungen und/oder Verursachern nimmt die Stadt Wetzlar über den „Kümmerkasten“ entgegen (https://www.wetzlar.de/leben-in-wetzlar/abfall-und-entsorgung/kuemmerkasten.php). Dabei ist es zweckmäßig, den festgestellten Ablageort so genau wie möglich zu benennen bzw. zu beschreiben. Besonders hilfreich sind Kennzeichnungen in einem Lageplan oder einen Luftbild.

erschienen am: 2020-01-13 im europaticker



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