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Plattform EE BW: Deckelung des Solarstromausbaus schnell abschaffen

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Gefährdet CDU-Wirtschaftsflügel Zukunft der Energieversorgung?

In den Eckpunkten zum Klimapaket bestand Einigkeit, dass der im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) verankerte Ausbaudeckel für Photovoltaik den Zielen der Energiewende und des Klimaschutzes entgegensteht. Da die Grenze von 52 Gigawatt (GW) installierter Leistung fast erreicht ist und die Regelung schon jetzt dämpfend auf den Ausbau wirkt, sollte diese zügig abgeschafft werden. Doch die entsprechenden Passagen wurden im Dezember wieder aus den Gesetzesvorlagen gestrichen und sollen nun als Faustpfand für andere Regelungen dienen.

„Wir fordern den CDU-Wirtschaftsflügel um den wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion aus Waiblingen, Dr. Joachim Pfeiffer, auf, den Widerstand gegen die Abschaffung des 52-GW-Deckels endlich aufzugeben“, erklärt Jörg Dürr-Pucher, Vorsitzender der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg. Nachdem der Ausbau der Windenergie abgewürgt wurde, darf sich das im Solarmarkt keinesfalls wiederholen.

Für Baden-Württemberg ist der Ausbau der Photovoltaik besonders wichtig, denn hier wird die Photovoltaik zukünftig der Hauptproduzent von elektrischem Strom sein. „Für günstige Strompreise, Versorgungssicherheit und Klimaschutz braucht es den deutlichen Ausbau der Photovoltaik. Statt Blockade also Vorfahrt – damit der Solarstrom-Ausbau günstig und reibungslos funktioniert. Das sollten Energiepolitiker aus Baden-Württemberg auch dann bedenken, wenn sie aus ideologischen Gründen seit Jahrzehnten gegen die Energiewende kämpften“, fordert Dürr-Pucher zum Umdenken auf.

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e.V. ist eine Dachorganisation der Verbände und Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Der Verein wurde im März 2019 gegründet und setzt sich für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien und die sektorenübergreifende Umsetzung der Energiewende in Baden-Württemberg ein.

erschienen am: 2020-01-13 im europaticker



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