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Intensivierte Daseinsvorsorge im Dialog mit den Bürgern

Wie gut ist die Abfallberatung aufgestellt und ist sie modern genug? Findet sie die richtigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen wie Abfallvermeidung, Circular Economy, Klimaschutz und Nachhaltigkeit? Die Abfallberatung erweckt mancherorts den Eindruck, dass sie in den Hintergrund geraten sei. Oftmals scheint dies ein Problem der personellen Unterbesetzung zu sein bzw. Maßnahmen der Kostenreduzierung. Umgekeht erscheinen aber heute eine personelle Aufstockung und eine neue strategische Verortung dringlich zu sein.

Der Workshop vermittelt praktikable Werkzeuge zur Umsetzung von moderner, effizienter und kostengünstiger Öffentlichkeitsarbeit und Abfallberatung. Hier werden erfolgreich umgesetzte Projekte für Beratungs- und Unterrichtskonzepte für Schulen, Hochschulen, Vereine, Organisationen, Kleingewerbetreibende und große Unternehmen vorgestellt. Im Workshop wollen wir gemeinsam Ziele für die Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit formulieren und damit Strategien finden. Wie könnte ein Businessplan für die Abfallberatung aussehen? Welche Aufgaben sollten an andere Bereiche in den Betrieben verlagert werden, um die Kapazität für erfolgreiche Beratung zu erlangen? Fertige Antworten gibt es nicht, sondern wir erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze. Weiter soll ein funktionierendes Netzwerk erwachsen, um leichter aktuelle Herausforderungen und Trends der Abfallwirtschaft lösen zu können.

Der Workshop richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallberatung, Abfallpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit, die ihre Kenntnisse über Methoden, Konzepte und Medien erweitern und an Hand von Fallbeispielen praktisch vertiefen möchten.

Termine und Ort: 23.01.2020 - 24.01.2020 in Regensburg Eurostars Park Maximilian
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KrWG: Politische Entwicklung und kommunale Auswirkungen

Nach sieben Jahren befindet sich das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) erneut in einem Novellierungsprozess. Dies war insbesondere hinsichtlich der europäischen Definition von Kreislaufwirtschaft und dem heutigen Fokus auf Abfallvermeidung und der Forderung des Einsatzes von Sekundärrohstoffen dringend erforderlich. Kommunalen Entsorgungsträgern kommt im jetzigen Entwurf eine besondere Rolle zu. Neben dem im §18 aufgeführtem Klagerecht für Kommunen gibt es erweiterte Vorgaben für die Ausschreibungsverfahren. Weiterhin sind einzelnen Stoffströme wie die Sammlung der Alttextilien von neuen Regulierungen betroffen. Dies birgt Chancen für kommunale Entsorgungsträger, aber auch Herausfordeungen, die aus rechtlicher und organisatorischer Sicht verstanden werden müssen. Im immer ganzheitlicheren Verständnis der Kreislaufwirtschaft, nun auch auf Bundesebene, bedarf es einer erneuten Einschätzung der derzeitigen Abfallvermeidungsprogramme sowie der Förderung von Maßnahmen zur Wiederverwendung von Produkten.

Die Fachkonferenz gibt einen Einblick in die Grundzüge des aktuellen Novellierungsprozesses und der neuen einheitlichen Quotenberechnung. Diese Berechnung wird aus kommunaler Sicht näher betrachtet. Zudem werden die Auswirkungen auf kommunale Strukturen diskutiert und die Bedeutung des Klagerechts der Kommunen näher erläutert. Weiterhin fokussiert werden verschiedene Themengebiete innerhalb des Gesetzentwurfs. Hierzu zählen u.a. die Markteinschätzung des Stoffstroms Alttextilien und die kommunalen Umsetzungsmodelle für deren Getrenntsammlung. Abschließend werden derzeitige Abfallvermeidungsprogramme und Optionen zur Schaffung von Fördermaßnahmen zur Wiederver-wendung auf kommunaler Ebene vorgestellt.

Das Seminar richtet sich an Geschäftsführende von kommunalen Unternehmen, Leitende von Kommunen und Umweltämtern sowie Entscheidungsbefugte von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern

Termin und Ort: 28.01.2020 Berlin Scandic Hotel Kurfürstendamm
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erschienen am: 2020-01-14 im europaticker



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EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 21. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

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