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Zur kurzfristigen Verbesserung bei der Biomüllentsorgung leert der A.R.T. die Container nun
häufiger als einmal pro Woche

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Trier: A.R.T. reagiert auf Beschwerden der Kunden

Eine knappe Woche nach der weitreichenden Systemumstellung bei der Müllabfuhr präsentierte der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) eine erste Zwischenbilanz: Im Zentrum stand die Entsorgung der Biomülltüten privater Haushalte in eigens aufgestellten Sammelcontainern. Das System, das seit der Einführung vor zwei Jahren (außer in der Vulkaneifel) reibungslos funktioniert hatte, stieß an seine Grenzen: Zahlreiche Sammelcontainer liefen rund um Weihnachten und Silvester über. An vielen Abstellplätzen entstanden unschöne Schmutzecken. Verbandsdirektor Max Monzel räumte angesichts der vor allem in den Sozialen Medien vehement geäußerten Kritik Fehler ein: „Wir haben diese Entwicklung nicht vorhergesehen und hatten nicht hinreichend Fahrzeugkapazitäten am Heiligabend, an Silvester und den Werktagen dazwischen zur Verfügung."

Die Menge des in Papiertüten angelieferten Biomülls stieg in den letzten Monaten kontinuierlich an und erreichte ausgerechnet zum Jahreswechsel, als der A.R.T. ohnehin durch die Umstellung stark belastet war, ihren Höhepunkt. Zur kurzfristigen Verbesserung bei der Biomüllentsorgung leert der A.R.T. die Container nun häufiger als einmal pro Woche und kümmert sich verstärkt um die Reinigung der Standplätze. Um Probleme noch schneller zu erkennen und zu beheben, können volle Container auf der Einstiegsseite der Verbandshomepage oder per E-Mail gemeldet werden: biocontainer@art-trier.de.

Der A.R.T. sucht außerdem weiter dringend neue Container-Standorte. Verbandsvorsteher Gregor Eibes, Landrat im Kreis Bernkastel-Wittlich, appellierte erneut an die Kommunen im Verbandsgebiet sowie die Trierer Stadtteile, weitere geeignete Plätze zu benennen. Kritik musste sich der Verband auch wegen der teilweise langen Wartezeiten am Abfalltelefon anhören. Monzel verwies darauf, dass die Anlage in der heißen Phase teilweise an technische Grenzen gestoßen sei. Den Kunden empfahl er, bei Routineangelegenheiten, wie der Bestellung eines Sperrmülltermins, eine Mail an info@art-trier.de zu schicken. Diese Anfragen können sehr gut außerhalb der Stoßzeiten der Hotline bearbeitet werden.

Eine weitere logistische Herausforderung ergab sich aus dem Umstand, dass mehr als 6500 Kunden trotz mehrfacher Information seit dem Spätsommer erst nach dem Stichtag meldeten, dass sie eine andere Behältergröße für die Hausmüllentsorgung ab 1. Januar 2020 wünschen.

Drei Zahlen zeigen, wie groß die Umstellung insgesamt war: Rund 92.000 Mülltonnen erhielten den für das neue Gebührensystem erforderlichen Chip. Rund 46.600 Behälter wurden neu aufgestellt. Bis Anfang Januar haben rund 37.500 Kunden eine neue Tonnengröße bestellt.

erschienen am: 2020-01-14 im europaticker



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