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ARCHIV: Mittwoch, 29. Juli 2020

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ARCHIV: Mittwoch, 29. Juli 2020

EUROPATICKER aktuell
Mittwoch, 29. Juli 2020
Deutschlands Restmüll hat sich in 35 Jahren fast halbiert

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Entsorgungsunternehmen setzen für die Aufklärung über die richtige Entsorgung von
Lithium-Ionen-Batterien auf Verbraucherkampagne mit emotionalen Elementen
Die Kampagne, die von den Mitgliedsunternehmen des BDE konzipiert worden ist, will mit teils drastischen Bildern auf die fatalen Folgen falscher Entsorgung dieser Batterien und Akkus aufmerksam machen. Im Mittelpunkt stehen dabei diejenigen, die durch eine falsche Entsorgung am stärksten in Gefahr geraten können: die Mitarbeiter in den Sortieranlagen und Müllfahrzeugen der Entsorgungsunternehmen. Lithium-Ionen-Akkus gehören seit Jahren zum modernen Alltag: im Jahr 2019 kamen rund 12.700 Tonnen dieser Kraftpakete in Geräten wie Handys, Laptops, E-Bikes in den Umlauf, Tendenz steigend. Viele Verbraucher wissen jedoch nicht, dass jede dieser Batterien durch Beschädigung zum gefährlichen Brandauslöser werden kann. Ein Lithium-Ionen-Akku läuft, anders als etwa eine Alkali-Batterie, bei einer Beschädigung nicht einfach aus, sondern kann eine enorme Hitze verbreiten. Versuche haben gezeigt, dass auch speziell abgeschirmte Akkus dabei Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius entwickeln können.
Kampagnenstart: Mitgliedsunternehmen des BDE werben für richtige Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus

Stickstoffdioxidbelastung soll sich in den 40 von der Deutschen Umwelthilfe beklagten Städten
doppelt so stark verringert wie in Nicht-Klagestädten

DUH zieht positive Zwischenbilanz ihrer Arbeit zur Durchsetzung der Sauberen Luft in deutschen Städten: Bisher keine Klage verloren, 31 der 40 Verfahren mit Erfolg abgeschlossen – DUH-Bundesgeschäftsführer Resch: „Sind zuversichtlich, bis Ende 2020 die Saubere Luft in allen Städten durchgesetzt zu haben“ Weniger Produktion, weniger Verkehr, weniger Schadstoffe: Durch die Corona-Krise nehmen Umweltbelastungen ab. Satellitendaten zeigen, dass sich die Luftqualität in einigen Ländern verbessert hat, meldet dagegen das Umweltbundesamt (UBA) . Wie aussagekräftig sind diese Daten? Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf die Luftqualität in Deutschland? Und sind Fahrverbote in deutschen Städten überhaupt noch nötig?
DUH kündigt an, ihre Aktionen gegen die hauptsächlichen Verursacher der NO2-Belastung zu intensivieren

Weiterer Ausbau der Photovoltaikanlagen auf 2.000 m2 – Einsparung von 1.200 T Co2 jährlich!
Schon jetzt ist die Deponie Rautenweg, auf der die MA 48 seit 2009 nur noch Asche aus den modernen Müllverbrennungsanlagen deponiert, ein wahres „Energiebündel“: Bis Ende August kommen zu den bestehenden Photovoltaikanlagen weitere 900 m2 dazu, insgesamt gibt es dann eine Paneelfläche von rund 2.000 m². Pro Jahr wird mit einer Stromproduktion von bis zu 700.000 kWh gerechnet! Die Photovoltaikanlagen werden aus der Sonnenenergie dann mehr als das Doppelte an Strom produzieren als für den Betrieb der Deponie benötigt wird! Der nicht gebrauchte Strom wird in das Wiener Stromnetz eingespeist. „Die MA 48 ist seit Jahren ein Pionier in Sachen Öko-Energie und gerade auf der Deponie bieten sich die großen Flächen für Solarpaneele sehr gut an.
MA 48-Deponie Rautenweg als Öko-Energielieferant der Klimamusterstadt Wien

Safe-the-Date Konferenz Wertstoffhof in Kassel 2021

In diesem Jahr konnten wir uns leider nicht in Kassel zur jährlichen Konferenz "Wertstoffhof - Chancen, Entwicklungen" treffen. Immerhin konnten wir einen großen Teil der Konferenz ins Internet retten, worüber wir sehr froh waren. Das Video mit dem Resümee von Prof. Dr. David Laner können Sie sich gerne anschauen; es lohnt sich. Inzwischen steht auch der Termin für unsere nächste Konferenz fest. Diese findet am 9. und 10. Juni 2021 statt. Am besten gleich im Terminkalender notieren.
Neuer Lehrgang Servicekraft Wertstoffhof

Noch zu viel Bioabfall und Wertstoffe im Hausmüll
Das Bundesumweltministerium hat heute Daten zur getrennten Sammlung des Hausmülls in Deutschland herausgegeben. Dazu der Verband kommunaler Unternehmen: Dass sich die Restmüllmengen in Deutschland seit 1985 fast halbiert haben, ist eine echte Erfolgsgeschichte. Möglich wurde das vor allem durch das Engagement der kommunalen Abfallwirtschaft, die die Getrenntsammlung seit Jahrzehnten ausbaut und bei den Bürgerinnen und Bürgern beständig für Abfalltrennung wirbt.
Deutschlands Restmüll hat sich in 35 Jahren fast halbiert

Backhaus kritisiert Greenpeace-Aktion am Adlergrund
Seit dem Wochenende ist Greenpeace mit seinem Schiff „Beluga II“ auf dem Adlergrund etwa 40 Kilometer östlich von Rügen unterwegs und versenkt dort Granitsteine von 300 bis 1.000 Kilogramm Gewicht in der Ostsee. Das angestrebte Ziel der Umweltorganisation sei es, damit die Schleppnetzfischerei im Gebiet zu erschweren. Zugleich will man darauf hinweisen, dass die in der dortigen AWZ Deutschlands befindlichen Vogelschutz- und FFH-Gebiete nicht hinreichend geschützt würden. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till kritisiert das Vorgehen der Aktivisten:
Greenpeace-Aktive versenken Steine in der Ostsee vor Rügen

Der kleinbäuerliche Bereich ist stark vom informellen Saatgutsystem abhängig,
wo noch viele traditionelle Sorten getauscht werden
Lässt sich die Landwirtschaft des weltgrößten Inselstaats verstärkt auf Bio umstellen? Ein interdisziplinäres Team um die Agrarsoziologin Prof. Dr. Martina Padmanabhan und den Entwicklungsökonom Prof. Dr. Michael Grimm von der Universität Passau hat das Potenzial von organischem Landbau in Indonesien im Rahmen des BMBF-Projekts IndORGANIC analysiert. Die Ergebnisse präsentierte das Passauer Forschungsteam im Februar 2020 hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern des indonesischen Ministeriums für nationale Entwicklungsplanung in Jakarta.
Biolandbau in Indonesien: Auf die Öko-Influencer kommt es an

Handelssprecher Will: Getrenntsammelsystem stärken. Nahversorgung sichern
Gesamtheitliches Abfallwirtschaftskonzept entwickeln
Bundesministerin Leonore Gewessler und Staatssekretär Magnus Brunner haben gemeinsam mit den führenden Wirtschaftsakteuren, Interessenvertretungen und NGOs beim "Runden Tisch zu Kunststoff-Getränkeverpackungen" über die Erreichung der EU-Sammel- & Recycling-Ziele diskutiert. Der österreichische Handel hat sich dabei dezidiert gegen die andiskutierte Einführung eines Einwegpfand-Systems ausgesprochen, und das aus guten Gründen.
Einwegpfand ist bei gesamtheitlicher Betrachtung falsche Antwort zur Erreichung der EU-Ziele

Österreichs Plastikmüll pro Kopf ein Viertel über EU-Schnitt, Plastik-Steuer von 160 Mio. Euro
im Jahr zu erwarten - Umweltschutzorganisation fordert Mehrweg-Ausbau

Anlässlich der geplanten EU-weiten Plastiksteuer macht Greenpeace auf die überdurchschnittlich hohe Menge Kunststoffmüll pro Kopf in Österreich im EU-Vergleich aufmerksam. Jedes Jahr fallen hierzulande laut EU-Statistik pro Kopf 42 Kilogramm Plastikmüll an. Das sind 24 Prozent mehr als der europäische Schnitt. Nur drei EU-Mitgliedsstaaten produzieren noch mehr Plastikmüll pro Kopf als Österreich. Gleichzeitig recycelt das Land nur rund ein Drittel seines Plastikmülls. Die geplante Plastiksteuer von 80 Cent pro Kilogramm nicht recyceltem Plastik-Verpackungsmüll wird Österreich damit ab 2021 rund 160 Millionen Euro im Jahr kosten. Greenpeace bewertet die Abgabe als ersten wichtigen Schritt, um die Kosten der Plastikverschmutzung für die Umwelt zu beziffern. Um Plastik zu reduzieren, fordert die Umweltschutzorganisation jedoch Begleitmaßnahmen wie die Förderung von Mehrweg, ein Verbot von Müllexporten sowie eine Abgabe auf alle Einwegkunststoffe.
Greenpeace: Hoher Kunststoffverbrauch kommt Österreichs Bevölkerung und Umwelt teuer

In einer stichprobenartigen Untersuchung waren nur in 10 von 30 Produkten keine Pestizide nachweisbar
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat eine Stichprobe von 16 Obst- und 14 Gemüseprodukten aus österreichischen Lebensmittelketten auf Pestizidrückstände untersucht. Dabei waren nur 4 Obst- und 6 Gemüseproben makellos. Bei ihnen lagen die Messwerte für alle 600 geprüften Wirkstoffe unterhalb der Nachweisgrenze. Am anderen Ende der Skala überschritten 2 Proben die zulässigen Höchstwerte, entsprachen aber aufgrund der zu berücksichtigen Messtoleranzen noch den gesetzlichen Vorgaben. Für alle Stichproben wurde ein vergleichendes Testurteil vergeben, in das toxikologische Parameter ebenso einflossen wie die Ausschöpfung der gesetzlichen Höchstwerte und die Nachweisbarkeit von besonders bedenklichen Pestiziden. Zudem wurden alle Proben auf Chlorat und Perchlorat überprüft. Die ausführlichen Untersuchungsergebnisse gibt es ab dem 30. Juli im Testmagazin KONSUMENT
VKI-Test: Pestizidrückstände in Obst und Gemüse noch immer problematisch

Weichen zu mehr Klimaschutz, zu mehr Moorschutz, zu Wasserrückhalt in den Flächen
und zu nachhaltiger Wertschöpfung angemahnt

Backhaus: Klimaschutz gibt es nur mit Moorschutz

Im Rahmen des Projekts ITER soll die weltweit größte Fusionsanlage errichtet werden
Kernfusion: Forschungsreaktor ITER geht in Zusammenbau

Schaffung nachhaltiger Abfallmanagementsysteme in Indonesien, um das Austreten von
Kunststoffen in die Umwelt zu verhindern.

Siegwerk tritt Project STOP zur Bekämpfung von Kunststoffabfällen in Indonesien bei

Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Neues Naturschutzprojekt in NRW schafft Lebensräume für Insekten am Wegesrand

Die Auswirkungen des Klimawandels stellen die Landwirte auch in der Tierhaltung
vor große Herausforderungen

Neue Broschüre zum Thema Stallklima veröffentlicht

Daten aus dem BASF-Verbund und eine neue digitale Anwendung helfen BASF-Kunden, den eigenen CO2-Fußabdruck
ihrer Aktivitäten und Endprodukte besser messen und reduzieren zu können

BASF ermittelt CO2-Fußabdruck aller Verkaufsprodukte

Noch immer existieren in der Bevölkerung eine Menge Vorurteile und Irrtümer über
das deutsche Recyclingsystem

Die vier größten Irrtümer bei der Mülltrennung

Die Bamberger Restaurierungswissenschaft untersucht das Schadensrisiko an Einzelobjekten
– und befragt Denkmalverwalter

Klimawandel schadet Kulturgütern

Ein neuer ISO-Leitfaden soll dazu beitragen, dass Probleme des Klimawandels in jeder
neuen Norm behandelt wird

Richtlinien zur Bekämpfung des Klimawandels in Normen


ARCHIV: Dienstag, 28. Juli 2020
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)
Herausgeber Hans Stephani
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Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 21. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.
Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF besteht Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG..
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

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erschienen am: 2020-07-28 im europaticker



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