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Risiko für die öffentliche Gesundheit von Nerzunternehmen ist laut OMT-Z unverändert hoch
Niederlande: Neue Kontamination COVID-19 auf Nerzfarm

Bei einer Nerzfirma in Oploo wurde eine Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt. Es ist ein Unternehmen mit 3.500 Dämmen. Die Kontamination wurde mittels des Frühwarnüberwachungssystems ans Licht gebracht, mit dem Leichen wöchentlich auf das Virus getestet werden. Das Unternehmen wird so schnell wie möglich gelöscht.

Insgesamt 26 Nerzfarmen in den Niederlanden wurden inzwischen für infiziert erklärt. Alle Tiere wurden in 25 Betrieben getötet, in denen zuvor SARS-CoV-2 etabliert wurde.

Angesichts der kürzlich festgestellten Infektionen haben die Minister für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport Hugo de Jonge und Carola Schouten für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität zusammen mit dem Pelzzuchtsektor und Experten das Hygieneprotokoll verschärft. Es gibt auch ein nationales Transportverbot und die Veterinärmedizinische Fakultät führt eingehende Untersuchungen zu möglichen Kontaminationswegen durch.

Darüber hinaus gab das OMT-Z auf Ersuchen der Minister De Jonge und Schouten erneut Ratschläge zur Situation bei Nerzunternehmen. Das Risiko für die öffentliche Gesundheit von Nerzunternehmen ist laut OMT-Z unverändert. Unternehmen müssen sich strikt an strengere Maßnahmen halten, um die Einschleppung von Viren zu verhindern. Dies betrifft die Verpflichtung, Besucher zu registrieren, Hygienemaßnahmen (z. B. das Tragen persönlicher Schutzausrüstung) anzuwenden und das Testregime für Pflegekräfte mit COVID-19-Beschwerden zu befolgen. Die Richtlinie zur Prüfung von Mitarbeitern in Nerzfarmen wird in Zusammenarbeit mit der GGD ebenfalls weiter ausgearbeitet.

Die Regierung arbeitet an einem Kündigungsprogramm, mit dem Nerzunternehmen ihren Geschäftsbetrieb kurzfristig freiwillig einstellen können. Im Jahr 2024 werden Nerzfarmen ihre Aktivitäten gemäß dem gesetzlichen Verbot einstellen.

erschienen am: 2020-07-29 im europaticker



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