europaticker:
Unternehmen schließen Stoffkreisläufe von PET Flaschen zu lebensmitteltauglichem
Recycling-Kunststoff für Getränkeflaschen
Joint Venture zwischen REMONDIS und Morssinkhof Plastics

REMONDIS und Morssinkhof Plastics setzen sich gemeinsam für geschlossene Stoffkreisläufe, sogenannte Closed Loops von Getränkeverpackungen ein. Mit Blick auf die Vorgabe der Europäischen Kommission für einen höheren Recyclinganteil in allen PET-Getränkeflaschen (25 Prozent bis zum Jahr 2025) investieren die beiden familiengeführten Unternehmen in neue Aufbereitungskapazitäten.

In Zeitz nimmt REMONDIS noch in diesem Monat eine weitere Ausbaustufe seiner Aufbereitungsanlage für PET-Flaschen aus dem Einwegpfandsystem in Betrieb. In Markranstädt wird Morssinkhof Plastics ab Januar 2021 in einer neuen Aufbereitungsanlage Regranulate mit dem eigenen erfolgreichen MOPET® Prozess produzieren. Nach Freigabe durch die zuständige Kartellbehörde werden die Unternehmen gemeinsam unter dem Namen MORE PET GmbH dem Markt hochwertigste, lebensmitteltaugliche PET-Regranulate anbieten, um geschlossene Stoffkreisläufe für PET Getränkeverpackungen zu ermöglichen.

REMONDIS ist einer der weltweit größten Dienstleister für Recycling, Services und Wasser. Der führende Dienstleister im deutschen Einwegpfandsystem betreibt an mehreren Standorten Sortier- und Extrusionsanlagen für Kunststoffverpackungen.

Morssinkhof Rymoplast verfügt über 7 Niederlassungen in Europa, Jede mit ihren ganz eigenen Spezialitäten.

Morssinkhof-Rymoplast unterzeichnet den niederländischen Green Deal für das Kunststoffrecycling

Anfang Januar hat Morssinkhof-Rymoplast den niederländischen Green Deal "Zuverlässige Beweise für die Verwendung von Kunststoffrecycling" unterzeichnet.
Das Recycling von Kunststoffen ist wichtig für das Streben nach einer Kreislaufwirtschaft. Und weil Kunststoffe häufig auf der Basis fossiler Rohstoffe hergestellt werden, führt die Verbrennung von Kunststoffen im Abfallstadium zu Treibhausgasemissionen. Diese Emissionen können in den Niederlanden und in Europa erheblich reduziert werden, wenn das Volumen und die Qualität des Kunststoffrecyclings stark erhöht werden.

Für Unternehmen in der Kunststoff-Wertschöpfungskette ist es wichtig, transparente und zuverlässige Aussagen über den Anteil von recyceltem Kunststoff in ihren Produkten zu machen.
Heute haben die Ministerien für Infrastruktur und Wassermanagement sowie für Wirtschaft und Klima, die Branchenverbände der Kunststoffindustrie (NRK und NRK-Recycling, PlasticsEurope Netherlands), BASF, Morssinkhof-Rymoplast, SABIC, Philips, Unilever und NEN einen Green Deal unterzeichnet Entwicklung eines Ansatzes zur transparenten und überprüfbaren Bestimmung des Recyclinganteils in einem Zwischen- oder Endprodukt. Insbesondere in der Übergangsphase, in der die Recyclingmengen noch nicht ausreichen, wird die Industrie den Cyclatanteil schrittweise erhöhen, üblicherweise durch Mischen mit den fossilen Rohstoffen.

Die Entwicklung eines solchen Verfahrens erfordert ein gründliches Verständnis der Vorgänge in den verschiedenen Gliedern von Kunststoffketten, von der Verarbeitung von Kunststoffrückständen bis zur Herstellung von Endprodukten. Darüber hinaus sind Kenntnisse und Erfahrungen über die Anwendung dieser Methode in der Praxis und über den korrekten Umgang mit den Nachweisen über den Anteil von Recycling in Produkten erforderlich. Transparenz in der gesamten Kunststoffkette ist unerlässlich, die zu entwickelnde Methode muss für alle Unternehmen dieser Kette anwendbar sein.

Der Betrieb hat innovative Technologien um sowohl sortierte post-consumer Abfälle als auch saubere Aus- und Abfälle aus der Industrie zu verarbeiten. Die Aktivitäten von Morssinkhof Rymoplast verteilen sich auf 2 Business Units:

Rymoplast

Die Geschäftseinheit Rymoplast mit den Betriebsstätten Lommel (B) , Lichtenvoorde (NL) und Przeczno (PL) ist die Nummer 1 in der Verarbeitung von PE-Folien.

Neben der Verarbeitung von sauberen Produktionsausfällen in Lommel, werden in Lichtenvoorde leicht verunreinigte PE-Folienabfälle mit Hilfe von einem Wasch- und Extrusionsprozess so wiederhergestellt um auf‘s Neue als Rohstoff in Folien eingesetzt werden zu können. Aus unserem Handelsbüro und Lager in Polen bedienen wir den schnell wachsenden Kundenkreis in Central und Ost-Europa. Das PE-Regranulat von Rymoplast findet seinen Weg zu diversen Folienproduzenten, variierend von industrieller Verpackung bis zu Müllsäcken und von Tragetaschen bis zu Folien die in der Landwirtschaft ihre Verwendung finden.

Morssinkhof Plastics

Morssinkhof Plastics mit den Betriebsstätten in Lichtenvoorde (NL) , Laar (D) , Zeewolde (NL) und Emmen (NL), konzentriert sich auf das Recyceln von HDPE, PP, PS, und PET. Morssinkhof Plastics verarbeitet sowohl sortierte post-consumer, als auch homogene industrielle Ab- und Ausfälle zu einem sauberen und hochwertigen recycelten Rohstoff. Mit großer Sorgfalt werden die Kunststoffe sortiert welche die Basis geben für den von Ihnen gewünschten Rohstoff.

Für die Aufwertung von diesen Kunststoffen wird eine breite Scala von innovativen Technologien eingesetzt, mit dem Endresultat ein Produkt das einen ausgezeichneten Ersatz beziehungsweise einen Zusatz zu bestehenden Rohstoffströmen bildet.

erschienen am: 2020-07-30 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 21. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken