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Dachmaterialien sind in der Kultivierung nützlich, können aber mit Mikroformaten
in den Boden gelangen
Betriebe die an der Mikroplastikforschung beteiligt sind

Mikroplastik auf landwirtschaftlichen Flächen sowie deren Quellen und Wirkungen werden in Zusammenarbeit mit finnischen Bauernhöfen und Gärtnern untersucht. Für die Landwirtschaft wurde eine breite Palette von Produkten entwickelt, um die Landwirtschaft zu erleichtern, die Erträge zu steigern und die Rentabilität der Landwirtschaft zu verbessern. Andererseits können kleine Kunststoffpartikel, d.h. Mikroplastik, aus den gleichen Produkten emittieren.

Bisher gibt es nur sehr wenige Informationen über Mikroformate landwirtschaftlicher Flächen und deren Auswirkungen auf den Boden und seine Biota. Das MicrAgri-Projekt, das im Frühjahr 2020 begann, zielt darauf ab, die Wichtigsten Quellen von Emissionen aus Mikroplastik auf landwirtschaftlichen Flächen zu identifizieren, die Auswirkungen von Partikeln aus traditionellen und biologisch abbaubaren Kunststoffen auf den Boden zu bewerten und Methoden zu finden, die für die Erforschung der Bodenauswirkungen von Mikroplastik geeignet sind.

Mikromodische Quellen werden untersucht

Mikroplastik kann aus einer Vielzahl von Quellen in landwirtschaftlichen Flächen landen.

"Sie können von Dachmaterialien, Silageballen und Insektennetzen gelöst werden. Mikroplastik kann auch durch Bewässerungssysteme, Landmaschinenbeschichtungsmaterialien und Reifen, Düngemittel, Pestizide, Bewässerungswasser und Luft im Boden landen", sagt Salla Selonen, Koordinatorin des Projekts, vom Laborzentrum der finnischen Umweltagentur. "Neue biologisch abbaubare Materialien wurden ebenfalls entwickelt, um traditionelle Kunststoffe zu ersetzen, und wir wollen die Umweltauswirkungen ihrer Verwendung untersuchen."

Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Verringerung der Mikroplastikemissionen aus landwirtschaftlichen Flächen vorgeschlagen. Die Vorschläge für Maßnahmen werden zusammen mit den Akteuren des Sektors geprüft und den Landwirten, Materialproduzenten und Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt.

Bodenproben aus Betrieben

"Zu Beginn des Projekts haben wir Bodenproben von Bauernhöfen mit traditionellem oder biologisch abbaubarem Dachkunststoff, Dachgeweben oder Wachstumsgalliern entnommen. Wir untersuchen Kunststoffrückstände. Auch die Landwirte sind im Verlauf der Arbeit beteiligt, wenn wir nach den besten Lösungen suchen", sagt Salla Selonen.

So wollen sich die Forscher tippstun, wie sich Landwirte bewährter Praktiken im Boden begeben.

"Wir hoffen auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und einen Dialog zum Wohle der landwirtschaftlichen Flächen."

Das Projekt MicrAgri wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Forsten aus dem Fonds für ländliche Entwicklung Makera finanziert. Die Forschung wird vom finnischen Umweltinstitut, dem Institut für natürliche Ressourcen und der finnischen Lebensmittelbehörde durchgeführt.

Ansprechpartner für das MicrAgri-Projekt:

Salla Selonen, Finnisches Umweltinstitut SYKE, etunimi.sukunimi@ymparisto.fi

Ansa Palojärvi, Institut für natürliche Ressourcen Luke, etunimi.sukunimi@luke.fi

Liisa Maunuksela, Finnische Lebensmittelbehörde, etunimi.sukunimi@ruokavirasto.fi

Weitere Informationen auf der Projektwebsite:
Mikroplastik in landwirtschaftlichen Flächen – Emissionen, Auswirkungen und Reduktion (MicrAgri) 

erschienen am: 2020-09-14 im europaticker



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