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Insgesamt sammelten die Helfer rund 200 Säcke Müll, der von der Stadtreinigung abtransportiert wurde
Trier: Reinemachen an der Mosel

Deutschland räumt auf. Mehr als 35.000 freiwillige Helfer waren vergangenen Samstag unterwegs, um die Flussufer von Mosel, Rhein und Ruhr von Müll zu befreien. Insgesamt wurden bei dieser Aktion rund 320 Tonnen Unrat eingesammelt – Plastik, Papier, Schrott, Glas. Auch in Trier waren zahlreiche Teams im Einsatz für die Umwelt.

Wurde der Rhein bereits zum dritten Mal von zahlreichen Helferinnen und Helfern gesäubert, war es an der Mosel eine Premiere – und direkt eine erfolgreiche: Rund 10.000 Menschen säuberten das Mosel-Ufer von der Quelle bis zur Mündung und sammelten hierbei rund 50 Tonnen Plastik, Schrott, Glas und Papier. Auch zahlreiche Masken waren unter den Fundstücken. Regionalkoordinator Willi Kohlmann ist mit der Bilanz des ersten Mosel Clean ups sehr zufrieden: „Immerhin haben 80 Gruppen mitgemacht. Das ist ein überzeugender Start. Das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer war großartig."

Besonders aktiv war die Stadt Trier, wo der städtische Umweltberater Johannes Hill gleich mehrere Gruppen koordinierte. Insgesamt waren 19 Teams in Trier im Einsatz sowie Menschen, die sich keiner Gruppe angeschlossen hatten. Insgesamt sammelten die Helfer rund 200 Säcke Müll, der von der Stadtreinigung abtransportiert wurde. Darunter alte Fahrräder, kaputte DVD-Player, Reifen und Bauzäune. Allein in Ehrang, wo Hill mit seiner Gruppe unterwegs war, waren es 40 große Säcke, die die über 30 Unterstützer voll machten. Sie erweiterten ihr Einsatzgebiet und sammelten auch an der Kyll und an der Umgehungsstraße Ehrang, wo laut Hill mit Abstand der meiste Unrat lag, der achtlos von Autofahrern aus dem Fenster geworfen wurde.

Der Termin für die Aktion im nächsten Jahr steht bereits fest: Am 11. September wird wieder Müll gesammelt.

erschienen am: 2020-09-15 im europaticker



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