europaticker:
Littering und somit die zunehmende Vermüllung der Umwelt muss reduziert werden
Kommunale Abfallwirtschaft OÖ als Partner des Handels bei Pfandrücklaufsystemen

Die EU-Richtlinie zur Verringerung von Einwegplastik sieht vor, dass in Österreich bis 2029 mindestens 90 % der Kunststoffgetränkeflaschen getrennt gesammelt werden. Derzeit sind es rund 70 %. 1,6 Milliarden Stück Kunststoffgetränkeflaschen fallen jährlich an. Zudem müssen bis 2025 50% und bis 2030 55 % der Kunststoffverpackungen recycelt werden. Auch beim achtlosen Wegwerfen des Mülls in der Natur (Littering), machen Einweg-Getränkeverpackungen stückmäßig mit etwa 75% den größten Anteil aus.

„Um das Littering und somit die zunehmende Vermüllung der Umwelt zu reduzieren, bieten sich Pfandsysteme als hervorragendes Instrument an. Der OÖ. Landtag hat ebenfalls im Jahr 2019 bereits einstimmig die Sinnhaftigkeit einer Stärkung des Mehrweganteils, sowie Pfandeinführung erkannt“, so Bgm. Roland Wohlmuth, Vorsitzender des OÖ. Landesabfallverbandes.

Zudem sprechen sich laut einer Meinungsumfrage über 80 % der österreichischen Bevölkerung für ein Pfandsystem aus. Um dabei auch kleinere Handelsbetriebe zu entlasten und den Bürger*innen ein abgerundetes System zu bieten, unterstützten die OÖ. Umwelt Profis die Idee die rund 180 Altstoffsammelzentren in OÖ in mögliche Pfandlösungen mit einzubeziehen und vor Ort entsprechende Automaten zu Verfügung zu stellen, wo leeres Pfand-Gebinde zurückgegeben werden kann. Eine gemeinsame Studie zum Thema „Möglichkeiten zur Umsetzung eines Pfandsystems für Getränkegebinde in den oö. ASZ“ der kommunalen Abfallwirtschaft und des BMK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie) wurde nun bei der BOKU Wien beauftragt und soll einen wichtigen Ansatz und Entscheidungsgrundlage für ein funktionierendes Konzept einer Pfandrücknahmelösung in den ASZ bieten.

Die OÖ. Umwelt Profis unterstützen den Drei-Punkte-Plan der Umweltministerin und wollen mit dieser Studie eine Investition in die Zukunft tätigen und generelle Möglichkeiten einer Miteinbeziehung der Altstoffsammelzentren in Pfandrücknahmelösungen prüfen und somit ein innovatives System schaffen.

erschienen am: 2020-10-15 im europaticker



Wir verwenden keine Cookies, weil uns das Surfverhalten von mehr als 1 Millionen Besucher monatlich nichts angeht.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 21. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken