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Die «Katowice Partnership for E-Mobility» bringt keine Rechte und Verpflichtungen mit sich
Schweiz unterzeichnet eine internationale Deklaration zur Förderung des klimafreundlichen Verkehrs

Am 19. November 2020 hat die Schweiz im Rahmen der Konferenz «Global e-Mobility Forum 2020» die internationale Deklaration «Katowice Partnership for E-Mobility» unterzeichnet. Damit unterstreicht die Schweiz ihren Willen, sowohl im Inland als auch in der internationalen Zusammenarbeit auf eine Null-Emissions-Zukunft für den Verkehrssektor hinzuarbeiten. Die Schweiz wurde an der virtuell durchgeführten Konferenz und der Unterzeichnung durch Benoît Revaz, Direktor des Bundesamts für Energie (BFE), vertreten. Der Bundesrat hat ihm dafür den Titel eines Staatssekretärs verliehen.

Das Global e-Mobility Forum 2020 führt die «Driving Change Together» Initiative weiter, die während der 24. Weltklimakonferenz (Conference of the Parties, COP24) im Dezember 2018 im polnischen Katowice entwickelt wurde. Seit 2019 findet das Forum jährlich statt. Am diesjährigen Forum wurden die Instrumente für die Umsetzung der Ziele des «European Green Deal» diskutiert.

Die «Katowice Partnership for E-Mobility» bringt keine Rechte und Verpflichtungen mit sich. Sie wurde von 44 Staaten und rund drei Dutzend sub-nationalen Verwaltungseinheiten, Städten und NGOs unterzeichnet. Sie knüpft an die «Birmingham Declaration on Zero Emission Vehicles» vom September 2018 an. Diese wurde von der Schweiz aufgrund der damals anstehenden gesetzgeberischen und politischen Arbeiten nicht unterzeichnet. Inzwischen, im Dezember 2018, haben das UVEK und zahlreiche Schweizer Akteure die «Roadmap Elektromobilität 2022» sehr erfolgreich lanciert. Ziel der Roadmap ist, den Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen von Personenwagen bis 2022 auf 15% zu erhöhen. Damit steht der Unterzeichnung der «Katowice Partnership for E-Mobility» nichts mehr im Wege.

Die «Katowice Partnership for E-Mobility» ruft die Unterzeichner dazu auf, eine Null-Emissions-Zukunft für den Verkehrssektor anzustreben. Sie sollen emissionslose Fahrzeuge fördern, Flottenziele festlegen und international zusammenarbeiten. Weitere Ziele sind die Förderung des grünen öffentlichen Verkehrs, der Ausbau einer smarten Infrastruktur, namentlich beim Städtebau, die Verbesserung der Luftreinhaltung, sowie die Forschung und Entwicklung im Bereich des emissionsfreien Verkehrs.

erschienen am: 2020-11-19 im europaticker



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