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Schweizer Technologie für Schweizer Kehrichtverbrennungsanlage – Zusammenarbeit geht in die nächste Runde
Hitachi Zosen Inova liefert Feuerungstechnologie und Kessel für Energy-from-Waste-Projekt in Zuchwil

Seit 1976 ist Hitachi Zosen Inova konstant an Bau-, Erweiterungs- und Unterhalts-arbeiten in der bestehenden Energy-from-Waste-Anlage in Emmenspitz beteiligt. Nun liefert das schweizer Unternehmen seine Feuerungstechnologie sowie den Kessel auch für die neu entstehende Abfallverwertungsanlage KEBAG Enova Emmenspitz. Damit gewinnt das Technologieunternehmen einen wichtigen Auftrag im heimischen Markt und kann sich dort weiter etablieren.

Das Schweizer Cleantech-Unternehmen Hitachi Zosen Inova (HZI) mit Hauptsitz in Zürich hat den Auftrag zur Lieferung der Feuerung und des Kessel für die neue Abfallverwertugsanlage (Energy-from-Waste, EfW) KEBAG Enova Emmenspitz im solothurnischen Zuchwil erhalten. «Die Technologie von HZI sowie deren Auslegungen entsprechen unseren Ansprüchen, die wir für die neue Anlagen haben sehr präzise und konnten uns schnell überzeugen», sagt Markus Juchli, Direktor der KEBAG AG.

Bewährte Feuerungstechnologie optimiert
Der Lieferumfang umfasst neben Einfülltrichter, Kessel, Trockenentschlacker sowie Elektrofilter auch die hauseigene Feuerungstechnologie. Teil davon ist der weiterentwickelte HZI Rost, welcher die Vorteile seiner Vorgängermodelle vereint und damit zu einem sichereren Betrieb der Anlage sowie reduziertem Unterhaltsaufwand und damit erhöhter Gesamtanlagenverfügbarkeit beiträgt.

Start der Bauarbeiten ist für Frühsommer 2020 vorgesehen. Die bestehende Anlage wird nach Inbetriebnahme der Neuanlage rückgebaut. In den beiden neu entstehenden Verbrennungslinien werden jährlich 221’000 Tonnen getrennt gesammelte Siedlungsabfälle verarbeitet und daraus bis zu 53,7 MW thermische Energie generiert, die anschliessend als Strom oder Fernwärme ins jeweilige Netz eingespeist wird.

Wichtiger Partner im Heimmarkt
Neben dem weltweiten Bau von diversen schlüsselfertigen Grossanlagen in den vergangenen Jahren, realisierte HZI auch diverse kleinere und mittelgrosse Umbau- und Nachrüstungsprojekte in heimischen Bestandsanlagen wie beispielsweise in Horgen und Buchs. Des Weiteren stehen in den kommenden Monaten weitere Projekte in der Westschweiz im Schweizer Mittelland und anderen Teilen Europas an. So kann der Zürcher Technologielieferant auf langjährige Erfahrung und profundes Fachwissen zurückgreifen.

Der Vertrag für die neue Anlage in Zuchwil ist die wichtige Weiterführung der langjährigen Zusammenarbeit zwischen HZI und dem Kunden, die 1976 mit der Lieferung der Feuerung für die bestehende Anlage in Zuchwil begann. HZI war fortan auch beim Um- und Ausbau der Anlage in den 1990-er Jahren beteiligt und realisierte in den vergangenen Jahren immer wieder Unterhaltsarbeiten an den bestehenden vier Linien. «Nachdem Hitachi Zosen Inova schon beim Bau der bestehenden Anlage mitgewirkt hatte und wir für Unterhaltsarbeiten immer wieder zusammenarbeiteten, sind wir überzeugt, mit HZI einen erfahrenen Partner zu haben, der für Qualität und Zuverlässigkeit steht», bestätigt auch Markus Juchli die konstanten Präsenz HZIs im heimischen Markt.

Auch HZI selbst sieht in der Schweiz mittel- und langfristig grosses Potenzial: «Einige der hiesigen Anlagen kommen langsam in die Phase, in der Renovierungsarbeiten und Modernisierungen dazu beitragen können, die Laufzeiten markant zu verlängern», erklärt Sandro Malzach, Vice President Systems & Service bei HZI und ergänzt mit Blick in die Zukunft: «HZI ist bereit und verfügt über die Technologien und das Knowhow, die Anlagenbetreiber kompetent dabei zu unterstützen.»

erschienen am: 2020-02-11 im europaticker



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