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Noch etliche Städte über dem NO2-Grenzwert – erstmals keine Überschreitung bei Feinstaub, hohe Ozon-Spitzen
Luftqualität 2019: NO2-Rückgang setzt sich fort

2019 wurde der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft an rund 20 Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten. 2018 waren es noch 42 Prozent. Insgesamt ist die Belastung mit Stickstoffdioxid deutschlandweit weiter rückläufig. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Hierbei sind überwiegend nur die etwa 400 automatisch messenden Stationen berücksichtigt. Die Daten von ca. 130 der 140 in Laboren analysierten Passivsammlern liegen erst im Mai 2020 vor. Beim Feinstaub gab es 2019 erstmals keine Überschreitungen des derzeit geltenden Grenzwertes.

Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA ): „Dass die Luft besser wird, ist erfreulich, und zeigt, dass Umweltpolitik wirkt. Bund, Länder und Kommunen, die viel für bessere Luft investiert haben, können den Erfolg nun an den niedrigeren Messwerten ablesen. Der bereits 1999 beschlossene NO2-Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit muss seit 10 Jahren eingehalten werden. Trotz der Erfolge liegen immer noch etliche deutsche Städte über dem Grenzwert. Aktuell sind es 19, wenn alle Daten ausgewertet sind, könnte die Zahl noch auf 25 bis 30 Städte steigen.“ Hauptquelle der Stickstoffoxide in Städten ist der Straßenverkehr und hier vor allem Diesel-Pkw. Dirk Messner: „Heute haben moderne Diesel-Autos der Abgasnorm Euro 6d-TEMP auch auf der Straße niedrige Stickstoffoxid-Emissionen, was zur Abnahme der NO2-Belastung beiträgt. Dies zeigt, dass wir schon längst die Grenzwerte in den Städten hätten einhalten können, wenn bereits ältere Diesel-Pkw sauber gewesen wären, und zwar nicht nur auf dem Prüfstand, sondern real auf der Straße. Und eins bleibt klar: Der beste Garant für saubere Luft in den Städten sind weniger Autos auf den Straßen.“

Der Rückgang der mittleren NO2-Konzentrationen an verkehrsnahen Messstationen um etwa drei Mikrogramm pro Kubikmeter lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen: Lokale Maßnahmen wie zum Beispiel Tempolimits, Fahrverbote oder der Einsatz schadstoffärmerer Busse, nationale Maßnahmen wie Softwareupdates sowie die jährlich stattfindende Erneuerung der Fahrzeugflotte und meteorologische Einflüsse, die die Ausbreitung von Luftschadstoffen beeinflussen. Modellierungen zeigen, dass Softwareupdates und Flottenerneuerung 2019 eine Minderung von ein bis zwei Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter bewirkten. Davon sind rund drei Viertel auf neue, sauberere Fahrzeuge zurückzuführen und nur etwa ein Viertel auf die Wirkung der Softwareupdates.

Im Sinne des Gesundheitsschutzes müssen die NOx-Emissionen während des gesamten Fahrzeuglebens niedrig bleiben. Bei der Weiterentwicklung der europäischen Abgasnormen (Post-Euro-6/VI-Gesetzgebung) sollten daher die Anforderungen an die Dauerhaltbarkeit der Abgasreinigungssysteme erhöht werden. Zudem sollte in der regelmäßig durchzuführenden Abgasuntersuchung (AU) die Messung der NOx-Emissionen aufgenommen werden, um die Wirksamkeit der Stickstoffoxid-Katalysatoren überprüfen und mögliche Defekte frühzeitig erkennen zu können.

Feinstaub (PM10 ): 2019 war das am geringsten mit Feinstaub belastete Jahr seit Beginn der Feinstaubmessungen Ende der 1990er Jahre. Die Feinstaubgrenzwerte (höchstens 35 Tage pro Jahr über 50 µg/m³ Luft im Tagesmittel und maximal 40 µg/m³ Luft im Jahresmittel) wurden erstmals deutschlandweit eingehalten. Dirk Messner: „Was zunächst wie ein Erfolg klingt, ist im Sinne des Gesundheitsschutzes leider noch nicht ausreichend. Feinstaub ist ein deutlich größeres Gesundheitsproblem als Stickstoffoxide – global und auch in Deutschland. Die Grenzwerte für Feinstaub sind mittlerweile mehr als 20 Jahre alt und bedürfen dringend einer Anpassung an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Solange die von der WHO empfohlenen, deutlich niedrigeren Werte nicht eingehalten werden, ist der Schutz der menschlichen Gesundheit vor Feinstaub noch nicht ausreichend. Auch die EU-Kommission hat im europäischen Green Deal festgestellt, dass eine Überarbeitung der Grenzwerte notwendig ist. Dies empfehlen wir auch: Um die Gesundheit der Menschen zu schützen sollten die Feinstaub-Grenzwerte strenger werden.“

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Studien empfiehlt die WHO, dass die PM10-Konzentrationen den Wert von 20 µg/m3 im Jahresmittel nicht überschreiten sollen. Hintergrund ist die erhebliche gesundheitliche Gefahr, die von Feinstaub ausgeht. Laut der Studie zur weltweiten Krankheitslast (oder: Global Burden of Disease Studie) des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) sind statistisch gesehen weltweit im Jahr 2017 etwa 2,9 Millionen Todesfälle auf die Feinstaubbelastung (PM2,5 ) zurückzuführen. Im Vergleich dazu sind es für Rauchen und Alkohol, als die klassischen Risiken, etwa 7 beziehungsweise 2,8 Millionen Todesfälle. Feinstaub gehört weltweit, in Europa und in Deutschland zu den 10 Risikofaktoren mit der höchsten Krankheitslast. Für Europa geht das IHME von etwa 415.000 attributablen Todesfällen aus. Eigene Berechnungen des UBA zeigen im jährlichen Durchschnitt für Deutschland etwa 44.900 attributable Todesfälle.

2019 wurde an 13 Prozent aller Messstationen der WHO Richtwert im Jahresmittel nicht eingehalten. Die Empfehlung der WHO in Bezug auf die Tagesmittelwerte (höchstens drei Tage pro Jahr über 50 µg/m³ im Tagesmittel) hielten rund ein Drittel (36%) aller Messstationen in Deutschland nicht ein. Dirk Messner: „Während der Ausstoß von Feinstaub aus Verbrennungsmotoren schon länger zurück geht, sollten besonders die Emissionen aus der Landwirtschaft und aus Holzfeuerungen reduziert werden.“

Ozon: Im Vergleich zu den letzten 20 Jahren war 2019 ein durchschnittlich mit Ozon belastetes Jahr. Die außergewöhnlich hohen Temperaturen von 40° Celsius und mehr in den Tagen Ende Juli 2019 führten jedoch zu zahlreichen Überschreitungen der Informations- und Alarmschwelle (180 bzw. 240 µg/m³ Luft) und einem Maximalwert über 300 µg/m³ Luft. Zudem wurde das Langfristziel zum Schutz der Gesundheit (maximal 120 µg/m³ Luft im Mittel über 8 Stunden) wie bereits im Vorjahr an allen 260 Stationen überschritten, und zwar an durchschnittlich 24 Tagen pro Station. Die Empfehlung der WHO, 100  µg/m3 Luft im 8-Stundenmittel nicht zu überschreiten, wurde, wie auch in der Vergangenheit, weit verfehlt. Ozon wird bei intensiver Sonneneinstrahlung durch komplexe Reaktionen aus Vorläuferschadstoffen − überwiegend Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen − gebildet. Stickstoffoxide stammen zum großen Teil aus dem Verkehrsbereich, flüchtige organische Stoffe aus der Verwendung von Lösemitteln, wie Farben und Lacke, Klebstoffe, Reinigungsmitteln. Aber auch viele Pflanzenarten geben flüchtige organische Verbindungen (biogene VOC bzw. BVOC) ab und liefern daher, neben den vom Menschen verursachten Emissionen, selbst Vorläuferstoffe für die Ozonbildung. Das Ausmaß des Einflusses der BVOC auf die Ozonbildung wird neben anderen Faktoren – wie z.B. Vegetationscharakteristik, Schädlingsbefall – maßgeblich von der Lufttemperatur und der Wasserversorgung der Pflanzen beeinflusst. Hohe Temperaturen über 30° Celsius führen bei ausreichender Wasserversorgung zu einem starken Anstieg der BVOC-Emissionen, die zur verstärkten Ozonbildung beitragen. Dirk Messner: „Hitzeperioden werden im Zuge des Klimawandels künftig häufiger auftreten, was hohe Ozonspitzen nach sich ziehen könnte. Um gesundheitliche Risiken durch Ozon zu verringern müssen wir die Emissionen der von Menschen verursachten Ozonvorläuferstoffe deutlich mindern.“

 

Der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein: "Der erfreuliche Trend bei der Luftqualität in Deutschland bestätigt unseren Weg: gezielte Nachrüstungen von Fahrzeugen, sinnvolle staatliche Förderungen von innovativen Verkehrssystemen und Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr - und keine pauschalen Fahrverbote, mit denen die Bürger gegängelt werden und die der Wirtschaft schaden. Ich bin froh, dass die Union dem Druck der Verbotsprediger von links nicht nachgegeben hat."

LINKE: Saubere Stadtluft statt Abgas-Staubsauger

Zu den neuen Messwerten des Umweltbundesamtes zur Luftqualität in Deutschland und insbesondere Kiel bemerkt der Klimapolitiker der Linken im Bundestag aus Kiel, Lorenz Gösta Beutin: Die neuesten Daten des Umweltbundesamtes zur Luftqualität in deutschen Städten zeigen, dass aktive Umweltpolitik auch für die Menschen gute Ergebnisse erzielt. In vielen Städten ist die Luft deutlich besser und damit weniger gesundheitsschädigender geworden. In Richtung aller Gegner von Umweltpolitik kann gesagt werden, dass diese Verbesserungen ein Verdienst derer sind, die Ökologie nicht mit staatlicher Gängelung gleichsetzen. 

In Kiel hat es laut des Berichts in Sachen gesundheitsschädlichem Stickstoffdioxid (NO2) zwar Verbesserungen gegeben. Hier stand vor allem die Problemstelle am Theodor-Heuss-Ring unter besonderer Beobachtung. Lag das Jahresmittel 2018 mit 60 Mikorgramm NO2 noch weit über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm, so waren es 2019 mit 49 Mikrogramm noch neun Mikrogramm zu viel. Die hahnebüchene Lösung, die Schadstoffbelastung der Menschen mit einem Abgas-Staubsauger an den Messstellen zu reduzieren, sie scheint sich in den Messwerten niederzuschlagen.

Allerdings braucht es keine Schummelmessungen, sondern echte Maßnahmen. Das Fieber beim Patienten sinkt nicht, wenn das Thermometer an die falsche Stelle gehalten wird. Es braucht für Kiels Innenstadt endlich Alternativen für PKW mit Verbrennungsmotor. Dazu gehören eine autofreie Klimazone mit kostenfreiem ÖPNV, mehr Geld für mehr Bus und Bahnen, Fahrverbote für Uralt-Diesel und Tempo 30 an besonders belasteten Straßen sowie einen massiven Ausbau des Fahradwege-Systems. Auch braucht es endlich eine Pflicht für Reedereien, ihre Anlagen im Hafen mit Landstrom zu versorgen.

Deutsche Umwelthilfe sieht Verbesserungen, aber keine Entwarnung bei der Luftbelastung in Deutschland 2019

Die Belastung der Luft in deutschen Städten mit Schadstoffen ist nach wie vor deutlich zu hoch. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) angesichts des Berichtes des Umweltbundesamts (UBA) „Luftqualität 2019“ zu den Luftschadstoffdaten von Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub und Ammoniak. Demnach überschritten im Jahr 2019 rund 20 Prozent der verkehrsnahen Messstellen den EU-Grenzwert für NO2 von 40 μg/m³ im Jahresmittel. Die im Jahr 2019 ermittelten NO2-Belastungen durch Passivsammlermessungen sind leider nicht vollständig veröffentlicht. Die DUH geht davon aus, dass dadurch auch die Zahl der von Grenzwertüberschreitungen betroffenen 21 Städte wesentlich steigt. Die DUH fordert die Einhaltung des Grenzwerts so schnell wie möglich, jedoch spätestens im Jahresmittel 2020.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Wir freuen uns über die teilweise gesunkenen Werte. Es gibt noch immer Überschreitungen des Grenzwerts für das gesundheitsschädliche Dieselabgasgift NO2. Leider wurden die Messwerte aus den häufig besonders stark belasteten engeren Straßenschluchten, die per Passivsammler ermittelt werden, nicht veröffentlicht. Hier finden sich gerade die besonders hohen Überschreitungen. Insofern ist die Zahl der 36 Messstellen mit Überschreitungen nicht korrekt. Ein Grund für die Verringerung der Werte im Jahr 2019 liegt - so ein Experte der TU Berlin - an der besonderen Wetterlage dieses Jahres. In weniger windabhängigen Messorten, wie Innenstadtbereichen von Frankfurt, in denen der Wind nicht gut zirkulieren kann, blieb die Belastung in 2019 gleich oder ist sogar angestiegen. Das Problem der hohen NO2-Belastungen in vielen unserer Innenstädte löst sich nicht von alleine – es muss konkrete Maßnahmen für die Saubere Luft und die Verkehrswende geben. Diesel-Fahrzeuge müssen mit wirksamen Hardwarenachrüstungen auf Kosten der Hersteller eine auch im Winterhalbjahr funktionierende Abgasreinigung erhalten. Hier sind wir insbesondere auf die bevorstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshof zur Frage gespannt. Damit wird höchstrichterlich entschieden, ob die vom Verkehrsministerium und dem nachgelagerten Kraftfahrtbundesamt akzeptierten Abschaltungseinrichtungen bei winterlichen Temperaturen im Einklang mit Europarecht stehen. Diese Entscheidung wird auch Auswirkungen auf die so genannten Software-Updates haben. Wir halten diese für illegal. Die anhaltenden NO2-Grenzwertüberschreitungen im nunmehr elften Jahr zeigen überdeutlich, dass die bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen. Politisches Handeln muss sich an den besonders schutzbedürftigen Kindern und Asthmakranken orientieren.“

Zudem atmet die Bevölkerung in weiten Teilen Deutschlands nach wie vor zu viel Feinstaub ein. Eine besonders relevante Quelle von Feinstaub und vor allem von ultrafeinen Partikeln sind Holzfeuerungsanlagen wie z.B. Kaminöfen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte der Tagesmittelwert für Feinstaub nicht öfter als 3-mal im Jahr eine Belastung von 50 μg/m³ überschreiten. Trotz des vergleichsweise milden Wetters in der Heizperiode war laut UBA-Bericht die Luft jedoch an mehr als einem Drittel der Messstellen höher belastet als die WHO für tolerabel hält. Zudem wird die Belastung vielerorts gar nicht erfasst: In Wohngebieten und im ländlichen Raum, wo die Feinstaubbelastung durch das Heizen mit Holz besonders hoch sein kann, sind in der Regel keine Messstellen vorhanden.

„Emissionsarme Anlagen mit wirksamer Abgasreinigung müssen Pflicht werden. Wir fordern Länder und Kommunen auf, die Kriterien des neuen Blauen Engels für Kaminöfen als Mindeststandard in lokalen Verordnungen für Einzelraumfeuerungen zu nutzen. Auch das neue Marktanreizprogramm der Bundesregierung zur Förderung erneuerbarer Wärme muss nachgebessert werden. Effektive Partikelabscheider sollten bei der Förderung von Holzheizkesseln und Pelletöfen verpflichtend sein – sowohl im Neubau als auch im Bestand“, so Dorothee Saar, Bereichsleiterin Verkehr und Luftreinhaltung bei der DUH.

Einfluss auf die Luftqualität haben ebenfalls Emissionen aus der Landwirtschaft. Ammoniak führt zur Bildung von Feinstaub, Methan zur Bildung von bodennahem Ozon. Beide Schadstoffe beeinflussen die Luftqualität in Städten und dem ländlichen Raum und damit die Gesundheit der Einwohner. Diese Schadstoffe stammen vorwiegend aus der Landwirtschaft, werden bislang aber nur unzureichend adressiert. Im Zeitraum von 2017 bis 2019 überschritten 41 Prozent aller Ozon-Messstellen den Zielwert zum Schutz der Gesundheit. Das sind im Vergleich zum letzten Zeitraum 13 Prozent mehr.

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH, betont: „Die landwirtschaftlichen Ammoniak-Emissionen in Deutschland steigen seit 2010. Der dadurch entstehende Feinstaub schadet der Gesundheit. Reduktionsmaßnahmen müssen insbesondere in der Nutztierhaltung und bei der Düngung auf dem Feld ansetzen. Das ist seit langem bekannt, wird aber auch von der amtierenden Ministerin Klöckner nicht angepackt.“

Hintergrund:

Die gesundheitliche Relevanz von Luftschadstoffen werden durch mehrere Papiere und Stellungnahmen verschiedener wissenschaftlicher Vereinigungen, wie beispielsweise der Internationalen Gesellschaft für Umweltepidemiologie (ISEE) und der European Respiratory Society (ERS), der 900 Mitglieder zählende Gesellschaft der Kinder-Pneumologen – Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP), des Forum of International Respiratory Societies (FIRS) und des Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner (BdP) verdeutlicht. Diese verteidigen die WHO-Grenzwerte und fordern deren Einhaltung. Demnach sind die gesundheitsschädlichen Wirkungen der diskutierten Luftschadstoffe wissenschaftlich eindeutig belegt.

Die DUH macht sich auch auf dem Rechtsweg für saubere Luft in Städten stark. Mit Informationskampagnen setzt sich der Umwelt- und Verbraucherschutzverband dafür ein, Feinstaub- und Rußemissionen aus Öfen und Heizkesseln zu senken und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Silvesterfeuerwerken zu verändern. Darüber hinaus adressiert die DUH im Projekt „Clean Air Farming“ (LIFE17 GIE/DE/610 CLEAN AIR FARMING) die Luftbelastung durch Methan und Ammoniak aus der Landwirtschaft.

Weitere Informationen: www.clean-air-farming.eu, www.clean-heat.eu, www.right-to-clean-air.eu

Link:
Zum Bericht „Luftqualität 2019“ des Umweltbundesamtes: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/luftqualitaet-2019

Bericht Umweltbundesamt: 

www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/hgp_luftqualitaet2019_bf.pdf

www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/4640/dokumente/no2-ueberschreitungen_staedte_2019_stand_20.01.2020.pdf 

erschienen am: 2020-02-11 im europaticker



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