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Bericht befasst sich mit dem Stand der Unkrautbekämpfung in den Niederlanden
Staatssekretärin will Verbot des Chemikalien-Unkraut-Management durchsetzen

Staatssekretärin Van Veldhoven will die Rechtsgrundlage des Verbots der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln kurzfristig wiederherstellen. Sie schreibt dies in einem Brief vom 18. Dezember an das Repräsentantenhaus. In diesem Brief weist sie darauf hin, dass ein chemikalienfreies Unkrautmanagement bevorzugt wird.

Am 24. November 2004 entschied das Berufungsgericht den Haager in einem Urteil, dass das Verbot der gewerblichen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln außerhalb der Landwirtschaft keine Rechtsgrundlage hat. Staatssekretärin van Veldhoven hält ein chemikalienfreies Management für vorzuziehen und will die bestehende Rechtsgrundlage so anpassen, dass das Nutzungsverbot wieder in Kraft tritt. Diese Anpassung wird durch einen Gesetzentwurf vorgenommen, der dem Staatsrat vor kurzem zur Beratung vorgelegt wurde. Nach Stellungnahme des Staatsrates wird der Gesetzentwurf dem Repräsentantenhaus vorgelegt.

Die Staatssekretärin möchte die Umsetzungspraxis so schnell wie möglich präzisieren und in der kommenden Frist Anstrengungen unternehmen, um die Unsicherheit für die Umsetzungspraxis in Absprache mit den zuständigen Organisationen zu beseitigen. Der NVRD hat sich nun diesbezüglich mit dem Ministerium in Verbindung setzt.

Mitte Januar wird der Bericht Grip on weeds veröffentlicht. Der Bericht befasst sich mit dem Stand der Unkrautbekämpfung in den Niederlanden. Die Forschung wurde Anfang dieses Jahres auf Initiative des NVRD durchgeführt.

Der NVRD vereint die niederländischen Gemeinden und ihre öffentlichen Unternehmen, die für die Abfallbewirtschaftung und -bewirtschaftung im öffentlichen Raum zuständig sind. Der NVRD unterstützt sie bei der Erreichung ihrer Ziele und bringt Profis zusammen.

Um erfolgreich zu sein, hat der Verein im Laufe der Jahre eine national und international anerkannte Plattform und ein Netzwerk für den Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich Abfallwirtschaft, Reinigung und Verwaltung des öffentlichen Raums gebildet. Gemeinsam mit den Mitgliedern setzt sich der NVRD für eine sozial verantwortliche Abfallwirtschaft und eine lebenswerte Stadt ein.

Der NVRD ist seit seiner Gründung ein enger und erkennbarer Verein. Die Mitglieder des NVRD fühlen sich immer noch um die Kernkonzepte Öffentlichkeit, Abfall, Rohstoffe und öffentliches Raummanagement verbunden. Und so wird der NVRD auch von seiner Umgebung gesehen. Der NVRD ist die Anlaufstelle in den Niederlanden, wenn es um die Pflege und Durchführung dieser kommunalen Managementaufgaben geht. In Zukunft wird der Schwerpunkt auf der Umsetzung öffentlicher Aufgaben im Bereich der Abfall- und Rohstoffbewirtschaftung und der Verwaltung des öffentlichen Raums liegen. Dies wird jedoch zunehmend in Verbindung mit anderen sozialen Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Beschäftigung geschehen. Die Mitglieder bleiben an die vier oben genannten Kernkonzepte gebunden. Der Unterschied ist, dass die Verbindung nicht nur zwischen Direktoren hergestellt wird, sondern dass der Verein alle Beteiligten und Schichten in der Branche verbindet.

Mission

Der NVRD verbindet und stärkt den öffentlichen Wert(en) seiner Mitglieder bei der Umsetzung von Abfall- und Rohstoffmanagement und öffentlichem Raummanagement. Vision Der NVRD sorgt durch Wissen, Treffen, Vernetzung, Interessenvertretung und die Überwachung der öffentlichen Moral für eine nachhaltigere und lebenswertere physische Umgebung und trägt zur Kreislaufgesellschaft bei.

Die Geschichte des NVRD
Im Jahr 2017 hat der NVRD zusammen mit dem Geschichtenerzähler Theo Hendriks die Geschichte des NVRD zu Papier gebracht. Klicken Sie hier, um die Geschichte des NVRD herunterzuladen.

Vision für die Zukunft NVRD
Im Mai 2018 präsentierte der NVRD die Vision für die Zukunft der Branche. Laden Sie die Vision hier herunter.

erschienen am: 2020-12-27 im europaticker



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