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Die DGAW tritt für stärkere Kontrollen auf den stark befahrenen Schifffahrtrouten
in Nord- und Ostsee ein
Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft entdeckt Abfälle im Meer als Aufgabe

Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) arbeitet wie auch andere Vereine, Verbände und NGO’s derzeit intensiv an einer Stellungnahme zum „Grünbuch zu einer europäischen Strategie für Kunststoffabfälle in der Umwelt“ der EU-Kommission.

Der Vorstand diskutierte anlässlich seiner Sitzung am 27.04.2013 mit Herrn Dr. Detloff vom NABU über die Auswirkungen des Kunststoffeintrags in die Weltmeere. Dabei richtet sich der Blick der DGAW nicht nur auf die mittlerweile bekannten, gigantischen Abfallteppiche aus Makroabfällen im Pazifik sondern auch auf die Eintragung und Auswirkungen der Mikroabfälle in der Nord- und Ostsee. Auch wenn die DGAW davon ausgeht, dass sich im Gegensatz zum globalen Durchschnitt mit ca. 60% Eintrag vom Land dieser Eintrag in Deutschland wesentlich geringer darstellen dürfte, wird auch Deutschland eine Rolle bei der Bekämpfung des globalen Umweltproblems Plastikabfälle zu übernehmen haben.

Die DGAW tritt für stärkere Kontrollen auf den stark befahrenen Schifffahrtrouten in Nord- und Ostsee ein, für eine bessere Entsorgungslogistik mit einheitlichen Kosten bei der Entsorgung der Schiffe in den Häfen und will den Eintrag von Mikroplastikteilen (< 5 mm) in die Umwelt z.B. als Bestandteil von Körperpflegeartikeln und Kosmetika oder durch Kunststofffasern aus den Waschvorgängen der Funktionskleidung vermindern helfen. Neben der Umsetzung der Produktverantwortung ist vor allem die Aufklärung von Schiffsbesatzungen aber auch von Touristen notwendig, um für eine Verminderung des Eintrags zu wirken. Nur wenige rauchende Strandbesucher wissen, dass sie mit den Zigarettenfiltern meist Plastikmüll im Strand versenken, der sich in den Mägen von Fischen und Wasservögeln wiederfinden wird.

erschienen am: 2013-05-03 im europaticker

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