europaticker:![]() | Erfolgreicher Start des Abfallkonzeptes am Züri FäschtZürich: Erstmals mit dem Depotchip-System Wertstoffe vom Abfall getrennt |
Wegen der abfallmindernden Massnahmen verzeichnet das Züri Fäscht 2010 keine Steigerung der Abfallmengen gegenüber den letzten Züri Fäscht-Austragungen. Dank dem neu eingeführten Depotchip-System sammelten die Veranstalter erstmals die Wertstoffe PET und Aluminium. Diese insgesamt 10 Tonnen Wertstoffe kommen nun in die Wiederverwertung und daraus werden neue, nutzbare Produkte. Die Zonen für Mehrweggeschirr des Caliente beim Hafendamm Enge, des «Touch the Lake» auf der Blatterwiese sowie von Hiltl auf dem Sechseläutenplatz funktionierten sehr gut, dort fiel sehr viel weniger Abfall an.
3500 Stunden Einsatz für ein sauberes Zürich
Das leicht höhere Abfallaufkommen führte bei ERZ Entsorgung + Recycling Zürich zu keinem Mehraufwand, die Teams setzten gleich viel Arbeitsstunden wie 2007 ein. Die Trams der VBZ fuhren nach den Freinächten zum vereinbarten Zeitpunkt in die Innenstadt. Unterstützt wurde ERZ von 100 freiwilligen Helfenden, die während der Veranstaltung für mehr Sauberkeit auf dem Festgelände sorgten und die gesammelten Wertstoffe PET und Alu zurückführten. So konnten die Gäste bis in den Abend hinein über ein saubereres Festgelände promenieren.
Abfallkonzept wird optimiert und ausgebaut
Seit 2009 werden Veranstaltungen auf öffentlichem Grund nur noch mit einem Abfallkonzept bewilligt. ERZ berät die Veranstalter in der Umsetzung von abfallmindernden Massnahmen, damit weniger Abfall entsteht, Wertstoffe zurückgenommen werden und das Festgelände sauberer bleibt. Veranstalter profitieren 2010 von den letztjährig gemachten Erfahrungen, bauen ihr Abfallkonzept aus und optimieren es. Für die Austragung des Züri Fäschts 2013 wird ERZ mit den Veranstaltern das gesamte System für Mehrweg, Depot und Bewirtschaftung beurteilen und Optimierungen konzipieren.
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