europaticker Vermischtes:

Ein Jahr nach Abschluss des Stabilitätsprogramms:

Griechenland kann auf Errungenschaften aufbauen

Heute, Dienstag (20.08.2019) ist es ein Jahr her, dass Griechenland das Unterstützungsprogramm des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) erfolgreich abgeschlossen hat. „Die griechische Wirtschaft hat von Reformen profitiert, das Vertrauen kehrt zurück“, sagte Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis dazu heute. „Das Wachstum ist stabil, die Arbeitslosigkeit geht zurück und die öffentlichen Finanzen haben sich verbessert. Es ist wichtig, auf diesen Errungenschaften aufzubauen, indem man den Weg einer verantwortungsvollen Finanzpolitik und von Strukturreformen fortsetzt, auch zur Stärkung des griechischen Finanzsektors.“

Das dreijährige Stabilitätsunterstützungsprogramm verfolgte einen koordinierten Ansatz bei der Bewältigung langjähriger und tief verwurzelter struktureller Probleme. Insgesamt stellten die europäischen Partner Griechenlands 61,9 Mrd. Euro an Darlehen zur Verfügung, damit die griechische Regierung ein umfassendes Reformpaket umsetzen konnte.

Zusammengenommen haben diese Reformen die Grundlagen für eine wirtschaftliche Erholung gelegt und die grundlegenden Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen und gesunde öffentliche Finanzen geschaffen. Die Indikatoren bestätigen, dass die unternommenen Anstrengungen konkrete Fortschritte bringen, die Arbeit jedoch noch nicht getan ist.

So sank die Arbeitslosenquote im April 2019 auf 17,6 Prozent. Dies ist immer noch eine inakzeptabel hohe Rate, doch erstmals seit Juli 2011 ist dieser Indikator unter 18 Prozent gefallen. Der Höchststand der Arbeitslosenquote in Griechenland lag bei 27,9 Prozent im Juli 2013.

Es bleibt von entscheidender Bedeutung, dass die griechische Regierung und ihre Behörden sich weiter darauf konzentrieren, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Krisenjahre umfassend zu bewältigen. Griechenland kann bei diesen Bemühungen auf die Unterstützung der Europäischen Kommission zählen. Das Land ist nun vollständig in das Europäische Semester integriert, und die weitere Umsetzung der vereinbarten Reformen wird im Rahmen der verstärkten Überwachung überwacht.



Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 12. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken