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Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht: Wir haben Hilfe in höchster Not geleistet. Ich setze mich dafür ein,
dass künftig ein Teil der EU-Direktzahlungen für Risikovorsorge reserviert wird

Bearbeitung abgeschlossen: 595 Landwirte im Land erhalten Dürrehilfe für 2018

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) hat das Bearbeitungsverfahren zur beantragten Dürrehilfe für das Jahr 2018 abgeschlossen. Am Donnerstag, den 22. August, werden die entsprechenden Beträge an insgesamt 595 Betriebe im Land ausgezahlt. Zusammen mit den bereits im Dezember 2018 ausgezahlten Vorschüssen (125 Fälle) summiert sich die Dürrehilfe auf insgesamt ca. 16,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Durchschnittsbetrag von 26.000 Euro pro Betrieb bzw. 350 Euro pro Hektar.

Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht: „Die Landwirtinnen und Landwirte hatten im Dürrejahr 2018 eine extreme Situation mit zum Teil drastischen Ernteausfällen zu meistern. Es war richtig und wichtig, dass Land und Bund ihnen in dieser Situation finanziell unter die Arme gegriffen haben. Wir haben Hilfe in höchster Not geleistet. Diese solidarische Aktion des Steuerzahlers sollte jedoch ein Einzelfall bleiben. Ich setze mich dafür ein, dass künftig ein Teil der EU-Direktzahlungen für Risikovorsorge reserviert wird. Auf diese Weise könnten sich alle Landwirte besser als jetzt auch finanziell auf Extremwetter vorbereiten.“

Albrecht verwies darauf, dass das Land die Dürrehilfe in einem digital gestützten Verfahren sehr schlank umgesetzt hat – wie im Herbst 2018 geplant und veröffentlicht: „Ich danke allen Beteiligten für die damit verbundene Mehrarbeit, insbesondere in unserem Landesamt und in den Buchstellen. Mein Dank geht auch an die Landwirtschaftskammer für die Unterstützung bei der Erstellung des Schätzungsrahmens
sowie an das Statistikamt Nord, welches in erheblichen Maße bei der Ermittlung der Referenzerträge der Ackerkulturen mitgewirkt hat“, so der Minister.

Im Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) war eine spezielle Arbeitsgruppe gebildet worden, die durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ministerium verstärkt wurde. Diese Arbeitsgruppe wird jetzt aufgelöst. Noch ausstehende Bewilligungen (ca. 35), die aus Verfahrensgründen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht finalisiert werden konnten, und Widersprüche (ca. 150) werden im Routinebetrieb abgewickelt.



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